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Sicher Autofahren im Winter - Tipps für's richtige Anschnallen

Im Falle eines Unfalls ist es sehr wichtig, dass der Sicherheitsgurt fest am Menschen anliegt. Den Raum zwischen Gurt und Passagier nennt man „Gurtlose“ und davon sollte man möglichst wenig haben. Gerade im Winter lauert die Gurtlose aber überall, nämlich in jeder gefütterten Jacke und jedem gefütterten Overall. Oft können Kinder aus Gurten um sehr dicke Jacken und Overalls schon selber rausrutschen, da der Gurt gar nicht richtig festzuziehen geht. Im Falle eines Unfalls komprimiert sich die Fütterung der Jacke am Gurt und am Autositz nochmal extrem – der Gurt ist dann absolut lose. Das ist keine Kleinigkeit, sondern in der kalten Jahreszeit ein ernstzunehmendes Problem.

Wir wollen keine sinnlose Angst schüren, jeodch schützt der beste und teuerste Reboarder nicht, wenn das Kind darin nicht gut gesichert ist. Deswegen - weiterlesen ;-)

 zp_Jacke-Gurtlose

Quelle: BeSafe

Hier seht Ihr, wie es aussieht, wenn die Jacke im Unfall zusammen gepresst wird und quasi nicht mehr vorhanden ist. Das Kind wurde mit Jacke angeschnallt, der Gurt gelöst und dann um das Kind ohne Jacke so, wie er war, wieder geschlossen. Das Ergebnis ist ein viel zu weiter Gurt. Er sollte so anliegen, wie ihr es auf dem letzten Bild seht.

Schön und gut, aber was machen wir denn jetzt?

Zum Glück gibt es viele gute Ideen und Produkte, die Euch das sichere und gleichzeitig komfortable und warem Autofahren im Winter einfacher machen:

  • Auf jeden Fall den Zwiebel-Look nutzen und mehrere dünne Schichten anziehen. Normale Fleece- oder Wollwalkjacken und auch Overalls aus diesen Materialien sind super.
  • Dein Kind läuft mit der Jacke zum Auto, dort wird sie kurz ausgezogen und das Kind angeschnallt. Danach ziehst Du sie von vorne wieder über, also quasi falschrum. Das Kind kann sie so jederzeit ausziehen, wenn das Auto aufgewärmt ist.
  • Gleicher Anfang, aber es wird einfach eine schön gemütliche Decke über das Kind gelegt. Auch diese kann das Kind entfernen, wenn es ihm warm genug ist.
  • Ein Poncho hält das Kind auf dem Weg zum Auto und im Auto warm. Du kannst das Kind ganz einfach darunter anschnallen und den Poncho hinten über die Kindersitzlehne hängen lassen. So ist kein Stoff zwischen Kind und Gurt oder Kindersitz und das Kind bleibt warm. Auch der Poncho kann einfach weg, wenn es warm wird. Schau Dir hierzu mal unseren Kindersitzponcho an, der in Leipzig genäht wird. Er besteht aus Baumwoll-Teddyplüsch in Bio-Qualität (kbA) und Ökotex-Fleece und ist damit superwarm! Außerdem macht ein Poncho einfach Spaß.
  • Ganz neu hat uns der AeroMoov Air Wrapper begeistert! Ein Fußsack für Babyschale, Kindersitz und Buggy, der im Rücken die berühmte AeroMoov-Auflage eingearbeitet hat. So lässt er hinten Luft zirkulieren und verhindert Schwitzen und hält das Kind vorne mit seinem superweichen Fleece schön warm.
  • Für Babyschalen gibt es noch die BeSafe-Fußsäcke. Sie passen wie der Air Wrapper immer, egal ob Y-Gurt oder Fünfpunktgurt. Für alle Fußsäcke gilt: Sack in den Sitz und Gurte durchfädeln - das geht dank Klett ganz einfach! Dann Kind drauf, anschnallen, einmuckeln und wohl fühlen!
  • Auch Fußsäcke können geöffnet werden, wenn es wärmer wird.

Ihr seht, dass all diese Lösungen einen sehr großen Vorteil haben: Wenn das Auto aufgewärmt ist, kann das Kind ohne Anhalten und Abschnallen von der wärmenden Schicht befreit werden. Etwas größere Kinder, können das sogar selber machen. So bleiben Kinder in ihrer Komfortzone und die Autofahrt entspannter.

Wie geht es denn mit einem Kindersitzponcho? Hier könnt Ihr es im Video sehen.

Also, los geht's! Probiert aus, was für Eure Situation am besten ist. Und keine Angst: in den paar Sekunden ohne Jacke wird bei deutschen Wintertemperaturen nichts Schlimmes passieren :-)

 

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