Passen Reboarder in jedes Auto?

Meistens ist natürlich die brennendste Frage: Welcher Reboard-Kindersitz passt gut in unser Auto?

Damit ist normalerweise nicht nur gemeint, dass der Sitz hervorragend steht. Viel mehr geht es bei Familien darum, ob vor oder hinter dem Reboarder noch jemand sitzen kann und wie bequem es dann dort noch ist.

Was bedeutet die Fahrzug-Typenliste?

Zu jedem semi-universalen Kindersitz, also einem Kindersitz mit Stützfuß oder Top Tether, gibt es eine Fahrzeug-Typenliste. Oft schauen Eltern darauf und wenn ihr Auto dort erwähnt wird, nehmen sie das als Bestätigung wahr. Man geht dann davon aus, dass alle Sitze weiterhin gut benutzbar sind, da die Typenliste des Kindersitzes das Automodell erwähnt. Diese Typenliste sagt jedoch nur etwas darüber aus, ob der Kindersitz in einem Automodell korrekt befestigt werden kann. Sie hat sonst keinerlei Aussage über den Platzbedarf im Auto oder ähnliches. Ob also vor dem Reboarder noch jemand sitzen kann, das erfahrt Ihr nicht aus der Typenliste.

Der Hersteller ist durch die ECE-Norm dazu verpflichtet bei semi-universellen Sitzen eine Liste mit Automodellen dazu zu veröffentlichen, in die der Sitz eingebaut werden darf.

Diese Autoliste wird immer von den Herstellern zum Zeitpunkt der ECE-Norm-Prüfung des Kindersitzes erstellt und meist laufend ergänzt. Hier wird der Sitz in verschiedene Automodelle eingebaut und Mitarbeiter des Herstellers entscheiden, ob er passt. Es wird darauf geachtet, ob der Stützfuß korrekt aufstehen kann und ob die Befestigung möglich ist. Also ob bei einem Isofix-Sitz auch Isofix-Bügelchen im Auto sind oder bei einem gegurteten Sitz der erforderliche Gurt-Typ.

Und wenn mein Auto nicht auf der Typenliste steht?

Nun ist es so, dass ein Hersteller niemals alle Autos testen kann, die auf der Straße im echten Leben unterwegs sind. Deswegen schreibt das Gesetz vor, dass ein Kindersitz in allen Autos verwendet werden darf, in welchen er anleitungskonform eingebaut werden kann. Das heißt, ein Probeeinbau kann hier helfen. Achtet darauf, ob die Befestigung korrekt möglich ist und ob der Stützfuß auf sicherem Boden oder freigegebenem Staufach aufsteht.

Wie ist es denn jetzt mit dem Platzbedarf?

Was die meisten Eltern ja aber beschäftigt, ist wie erwähnt die Frage, ob noch jemand vorne sitzen kann, wenn ein Reboarder hinten eingebaut ist oder umgekehrt. Das ist immer individuell von dem Menschen abhängig, der davor meistens sitzt. Bisher passten Reboarder bei uns in fast alle Autos. Manchmal ist aber dann vorne recht wenig Platz, so dass der Beifahrer wenig Beinfreiheit hat.

Was den einen Beifahrer nicht stört, ist für einen anderen zu wenig Platz. Wir erleben es oft so, dass die Eltern sehr kompromissbereit sind und gerne etwas die Beine einziehen - dann gibt es meistens kein Problem mit Reboardern.

Außerdem gibt es mittlerweile sehr kompakte Reboarder, die nicht mehr Platz einnehmen als eine Babyschale auf einer Isofixstation. Diese Reboarder bieten dann zwar weniger Beinfreiheit für das Kind und können eventuell nicht so lange genutzt werden wie die Größeren. Andererseits sind sie für manche Familien die einzige Lösung oder auch für die Ansprüche bei der Nutzungsdauer vollkommen ausreichend, so dass sie durchaus gut angenommen werden. Noch dazu stört es viele Kinder gar nicht, wenn nicht so viel Platz an den Beinen ist.

2jahre

Im Endeffekt bleibt nur ausprobieren. Ihr könnt uns gerne eure spezifischen Fragen stellen, wenn Ihr euch allgemein informiert habt und wir helfen Euch bei der Auswahl.

Natürlich habt ihr immer 14 Tage Widerrufsrecht. Wenn etwas nicht passen sollte, kontaktiert ihr uns einfach. Oft kann man mit einigen Einbautipps die Situation zufriedenstellend meistern. Wenn es gar nicht geht, kommt der Sitz zu uns zurück und wir helfen gerne bei der weiteren Auswahl mit den neuen Fakten.

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