ADAC Frühjahrstest 2017 - alle unsere Sitze schneiden super ab!

Wow, so einen ergiebigen Test hatten wir lange nicht! So viele Sitze, die wir als gute und sichere Sitze in unserem Sortiment führen, sind mit dabei und die Ergebnisse bestätigen unsere Einschätzung.

Der ADAC testet zwei Mal jährlich im Auftrag der Stiftung Warentest Autokindersitze. Beide Institutionen werten dann die selben Ergebnisse aus und wir befassen uns mit beiden Texten und Werten.

Wir freuen uns besonders, dass wieder einige Reboard-Kindersitze getestet wurden. Aber auch Babyschalen und Folgesitze in der Gruppe 2/3 für größere Kinder sind dabei.

Ich möchte hier einige Ergebnisse kurz kommentieren. Teilweise sehen wir die Dinge aufgrund unserer mittlerweile achtjährigen Erfahrung als Kindersitz-Spezialisten etwas anders und teilweise hilft einfach die Sichtweise auf die Dinge, die Ergebnisse besser einzuordnen.

Hier seht Ihr Sitze, die wir im Sortiment führen mit ihren Ergebnissen. Noch detaillierter findet Ihr die Ergebnisse kostenfrei beim ADAC und zahlungspflichtig bei der Stiftung Warentest.

Babyschale:

  • Britax-Römer Baby-Safe i-Size mit Isofix-Base: 1,7 Gesamtwert, 1,4 Sicherheit
  • Britax-Römer Baby-Safe i-Size mit Flex-Base: 1,7 Gesamtwert, 1,4 Sicherheit
  • Britax-Römer Baby-Safe ohne Isofix-Base: 1,9 Gesamtwert, 1,6 Sicherheit

Es zeigt sich, dass der Baby-Safe i-Size mit und ohne Isofix-Basis eine rundum sicherer Sitz ist. Die 0,2 Punkte Unterschied sind quasi zu vernachlässigen und Ihr könnt diese Babyschale guten Gewissens mit und ohne Isofix verwenden. Beide Basisstationen bringen tolle Werte, egal ob die günstigere Isofix-Base oder die teurere Flex-Base. Bei der Flex-Base könnt Ihr die Ruheposition verstellen, wenn Euer Auto sehr steile Sitzbänke hat.

Reboarder:

Recaro Zero.1 i-Size: Gesamtwert 2,3, Sicherheit 1,9

Die Sicherheit ist super, die Handhabung zieht jedoch die Gesamtwertung etwas nach unten. Hier wird bemängelt, dass das Anschnallen erschwert sei, der Sitz ein sehr hohes Gewicht habe und die Handhabung etwas fehleranfällig sei. Ja, solche aufwendig gestalteten Sitze mit Drehfunktion wiegen etwas mehr. Den Rest können wir aus unserer Erfahrung heraus nicht bestätigen. Unsere KundInnen sind größtenteils sehr zufrieden mit diesem Sitz und er verkauft sich in den Ladengeschäften sehr gut. Hier testen die Eltern ja direkt vor Ort und scheinen also überzeugt, da sie sich in großer Zahl für den Zero.1 entscheiden.

Axkid Wolmax: Gesamtwert 3,8, Sicherheit 2,4

Hier muss ich etwas weiter ausholen, denn leider zeigt sich wieder das typische Problem. Es wird abgewertet, weil die TesterInnen den Einbau zu kompliziert finden und anscheinend auch nicht optimal eingebaut haben.

  • Punktabzug gibt es für das aufwendigere Handling des Sitzes beim Anschnallen und der Größenanpassung. Das war zu erwarten, denn der Axkid Wolmax ist dafür konzipiert worden, ein möglichst günstiger und sicherer Sitz zu sein. Das heißt, es wurde gespart an den Komfort-Features zugunsten des Preises. Hierdurch kam ein günstiger Sitz zustande für kleines Budget oder als Zweitsitz. Wer es komfortabler möchte, kann einfach hundert Euro drauflegen und bekommt den Axkid Minikid mit sich automatisch einstellender Kopfstütze. Wir finden das gut, denn alle Familien sollten an sichere Reboarder gelangen können und nicht der Geldbeutel über die Autosicherheit entscheiden.
  • Bemängelt wird die "Sicherheit der Sitzkonstruktion" und der Sitz ließe sich nicht fest mit dem Fahrzeug verbinden. Wer korrekt mit dem Autogurt und den zugehörigen Spanngurten befestigte Reboarder kennt, der weiß: nichts steht fester! Für uns ein absolut nicht nachvollziehbarer Punkt, was unsere Wolmax-KundInnen sicher bestätigen würden.
  • Das führt leider zur Abwertung im Bereich "Sicherheit" und führt wieder Eltern in die Irre. Denn der Schutz im Frontal- und Seitenaufprall scheint selbst bei diesem Einbau noch ziemlich gut zu sein. Wie wäre er wohl, wenn der Wolmax richtig fest mit dem Fahrzeug verbunden worden wäre? Das wissen wir leider nicht.
  • Wir wissen aber: Sicherheit bei Front- und Seitenaufprall ist trotzdem mit "Gut" bewertet worden.
  • Zur Abwertung führt wieder der aufwendige Einbau und damit auch das Risiko des Fehleinbaus. Das kennen wir von gegeurteten Reboardern ja bereits und hier bleibt deswegen wieder nur der klare Tipp: Solche Kindersitze werden im fachlich versierten Spezialhandel gekauft! Entweder es klappt vor Ort oder wir empfehlen wirklich nur spezialisierten Onlinehandel.
  • Bei uns könnt Ihr im Nachgang immer Fotos senden und wir beraten ausführlich zum korrekten Befestigen des Sitzes und Anschnallen des Kindes. Bitte kauft den Axkid Wolmax und andere gegurtete Reboarder nur dort, wo man auch nach dem Kauf ein offenes Ohr für Euch und ausreichend Fachkenntnis hat.

Fazit: Der Axkid Wolmax ist ein sicherer Sitz, der zugunsten des Preises an Komfort-Details gespart hat und immer im echten Fachhandel, sei es online oder vor Ort, gekauft werden sollte.

Sitze für große Kinder:

Baier Adefix: Gesamtwert 2,1, Sicherheit 2,7

Hier wurde der Adefix getestet und nicht der Adefix SP mit dem zusätzlichen Seitenprotektor. Abgewertet wurde im Bereich "Sicherheit" wegen des nicht optimalen Schutzes im Seitencrash. Wir führen die SP-Variante, bei der jeweils auf der Seite, die zur Autotür zeigt, ein großes Schutzpad befestigt wird. Dieses Pad verringert den Raum zwischen Adefix SP und der Autotür und wird den Seitenschutz massiv erhöhen. Leider finden wir hierzu aktuell keine Werte bei ADAC und StiWa.

Cybex Solution M-Fix SL: Gesamtwert 1,7, Sicherheit 1,8

-> Wir führen nicht den M-Fix SL (Silver Line), sondern die höherwertige Version aus der Gold Line. Der Solution M-Fix hat den zusätzlich ausklappbaren Seitenschutz und wird also noch bessere Werte im Seitenaufprall bringen. Zudem kann man hier den Kopf noch in eine Ruheposition bringen, was bei der günstigeren SL-Version nicht möglich ist.

Kiddy Cruiserfix 3: Gesamtwert 1,8, Sicherheit 1,8

Bei Handhabung, Ergonomie und Schadstoffen gibt es hier nur gute Werte. Punkte wie der Komfort oder Platz für das Kind, die rein subjektiv von Erwachsenen eingeschätzt werden, sehen wir immer kritisch. Denn hier gibt es teilweise Einschätzungen, die unsere Kundenkinder überhaupt nicht teilen. Deswegen bleibt hier nur, sich eine eigene Meinung zu bilden und das großzügig zu überlesen.

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